FAQ: PowerHub 500
& PowerPack 500

Alles, was Sie über den PowerHub 500 und PowerPack 500 wissen müssen. Nachfolgend finden Sie Antworten auf die Fragen, die uns Betreiber von Schwerlastflotten am häufigsten stellen – von Ladeleistung und Skalierbarkeit bis hin zu Software, Service und Gesamtbetriebskosten (TCO). Die Fragen sind in zwei Bereiche gegliedert, sodass Sie direkt zu dem für Sie relevanten Thema springen können.

Shell PowerHub 500

Der PowerHub 500 ist die Ladehardware – konzipiert für die Praxisanforderungen im Depotbetrieb von Schwerlastflotten. Diese Fragen behandeln Ladeleistung, Skalierbarkeit, Installation, Betrieb und Service.

Ladeanforderungen von Schwerlastflotten

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Warum benötigen Schwerlastflotten eine dedizierte Ladelösung?
Die meisten heute verfügbaren High-Power-Charger wurden in erster Linie für Pkw entwickelt – das Segment, das die Ladenachfrage bislang maßgeblich getrieben hat. Im Vergleich zu Schwerlastfahrzeugen verfügen Pkw typischerweise über kleinere Batterien, benötigen nur für kurze Zeiträume hohe Spitzenleistung und weisen mit steigendem Ladezustand eine schnell abflachende Ladekurve auf.
Das Laden von Schwerlastfahrzeugen ist grundlegend anders. Lkw und Busse sind mit deutlich größeren Batterien ausgestattet und benötigen über längere Zeiträume eine höhere, konstante Ladeleistung. Wird eine für Pkw ausgelegte Ladeinfrastruktur für den Betrieb von Schwerlastflotten genutzt, kann dies genau dann zu einer Leistungsreduzierung (Derating) führen, wenn es am wichtigsten ist: beim Hochleistungsladen unter engen betrieblichen Zeitplänen.
Die Folgen können längere Ladezeiten, eine geringere Fahrzeugverfügbarkeit, gestörte Einsatzzyklen, verspätete Abfahrten, Vertragsstrafen und Kundenreklamationen sein. Der PowerHub 500 wurde gezielt entwickelt, um diese Risiken zu vermeiden, indem er eine verlässliche, konstante Ladeleistung liefert, die auf die realen Anforderungen von Schwerlastflotten zugeschnitten ist.
Worin unterscheidet sich das Laden eines Lkw oder Busses vom Laden eines Pkw?
Pkw benötigen in der Regel für einen relativ kurzen Zeitraum eine hohe Spitzenleistung. Schwerlastfahrzeuge hingegen verfügen über größere Batterien, längere Betriebszeiten und anspruchsvollere Ladefenster.
Flottenbetreiber müssen häufig mehrere Fahrzeuge zuverlässig innerhalb eines festgelegten Depot-Zeitplans laden, zum Beispiel über Nacht, zwischen Schichten oder während geplanter Standzeiten.
Für Schwerlastflotten ist die Ladeleistung nicht nur ein Komfortfaktor. Sie wirkt sich direkt auf die Fahrzeugverfügbarkeit, die Routenplanung, die Fahrerkoordination, den Depotbetrieb und letztlich auf die Zuverlässigkeit des Transportgeschäfts aus.
Warum ist eine konstante Ladeleistung für den Depotbetrieb so wichtig?
Im Depotbetrieb muss das Laden in feste betriebliche Zeitfenster passen. Fahrzeuge müssen mitunter für frühmorgendliche Abfahrten, Schichtwechsel oder eng getaktete Lieferrouten bereitstehen.
Sinkt die Ladeleistung während des Ladevorgangs aufgrund thermischer Grenzen oder einer System-Leistungsreduzierung, erhält das Fahrzeug möglicherweise nicht rechtzeitig genügend Energie. Dies kann zu verspäteten Abfahrten, zusätzlichen Fahrzeugbewegungen, betrieblichen Umgehungslösungen und einer geringeren Flottenverfügbarkeit führen.
Der PowerHub 500 wurde entwickelt, um eine konstante Ladeleistung auch unter hoher Schwerlast-Beanspruchung zu gewährleisten, und unterstützt Flottenbetreiber dabei, den Ladebetrieb mit größerer Planungssicherheit zu gestalten.

Unterschied zu konventionellen Ladesystemen

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Wie schneidet der PowerHub 500 im Vergleich zu konventionellen High-Power-Chargern ab?
Der PowerHub 500 wurde nicht als universeller High-Power-Charger konzipiert. Er ist speziell für den Depotbetrieb von Schwerlastflotten entwickelt, wo Ladeleistung, Verfügbarkeit, Skalierbarkeit, Servicefreundlichkeit und betriebliche Integration die Fahrzeugverfügbarkeit direkt beeinflussen.
Das System vereint konstantes Hochleistungsladen, flüssigkeitsgekühlte Power-Modul-Technologie, dynamische Leistungsverteilung über bis zu sechs DC-Ausgänge, Backend-Konnektivität und Service-Integration. Das hilft Flottenbetreibern, die Komplexität bei Hardware, Software, Service, Zugangskontrolle und dem täglichen Ladebetrieb zu reduzieren.
Für Logistikbetreiber liegt der Nutzen in einem Ladesystem, das auf die Realität des Depotbetriebs ausgelegt ist: planbare Leistung, weniger Fahrzeugbewegungen, effiziente Nutzung der Netzkapazität, skalierbare Infrastruktur und verlässliche Fahrzeugverfügbarkeit.
Warum sollte sich ein Flottenbetreiber für den PowerHub 500 statt für ein Standard-HPC-Ladesystem entscheiden?
Für Flottenbetreiber ist nicht allein entscheidend, wie viel Spitzenleistung ein Ladegerät liefern kann. Wichtiger ist die Frage, ob das Ladesystem den täglichen Depotbetrieb zuverlässig, effizient und skalierbar unterstützen kann.
Der PowerHub 500 ist für das Laden im Schwerlast-Depotbetrieb konzipiert. Er vereint konstante Hochleistung, dynamische Leistungsverteilung über bis zu sechs DC-Ausgänge, eine skalierbare Systemarchitektur, Backend-Konnektivität und Service-Integration.
Das hilft Betreibern, Fahrzeugbewegungen zu reduzieren, die verfügbare Netzkapazität effizient zu nutzen, die Infrastruktur mit wachsender Flotte zu skalieren und im Tagesbetrieb eine verlässliche Fahrzeugverfügbarkeit sicherzustellen.
Was macht den PowerHub 500 besonders geeignet für den Depotbetrieb von Schwerlastflotten?
Der PowerHub 500 wurde rund um die betrieblichen Anforderungen von Schwerlastflotten entwickelt. Dazu zählen große Batteriekapazitäten, feste Ladefenster, eine hohe Fahrzeugauslastung, zuverlässiges Laden über Nacht sowie die Möglichkeit, die Infrastruktur im Zuge der fortschreitenden Elektrifizierung der Flotte zu skalieren.
Das System unterstützt mehrere Ladeausgänge über eine gemeinsame Leistungseinheit, eine dynamische Leistungszuteilung, optionales Lastmanagement und eine skalierbare Hardware-Architektur. Das macht ihn besonders geeignet für Depots, in denen die Ladeinfrastruktur den täglichen Betrieb unterstützen muss und nicht nur einzelne Hochleistungs-Ladepunkte bereitstellt.
Was macht den PowerHub 500 im Vergleich zu bisheriger SBRS-Hardware besonders?
Als einer der europäischen Marktführer im Busladen bringt SBRS umfassende Expertise im Bereich Schwerlastladen in sein erstes in Serie gefertigtes Ladesystem ein.
Der PowerHub 500 wurde gezielt für Schwerlastfahrzeuge entwickelt und orientiert sich an den für Flottenbetreiber wichtigsten Kriterien: konstante Leistung, Verfügbarkeit, Skalierbarkeit, Servicefreundlichkeit und betriebliche Zuverlässigkeit.

Ladeleistung und Performance

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Der PowerHub 500 liefert bis zu 500 kW. Reicht das für den Depotbetrieb in der Praxis aus?
Ja. Der PowerHub 500 ist in erster Linie für Anwendungen im Depotladen konzipiert. In Depotumgebungen stehen Fahrzeuge in der Regel deutlich länger als die vorgeschriebenen 45-minütigen Fahrerpausen, die beim Laden unterwegs anfallen.
Zwar kann eine noch höhere Ladeleistung in bestimmten Fällen betriebliche Vorteile bieten, doch die meisten Depotstandorte sind durch die verfügbare Netzkapazität begrenzt und können Leistungen über 500 kW hinaus nicht unterstützen. Zudem ist eine Ladeinfrastruktur im Megawattbereich in der Regel weniger investitionseffizient, da alle Komponenten – einschließlich Transformatoren, Verkabelung und Ladegeräte – für deutlich höhere Ströme dimensioniert werden müssen.
Als Faustregel gilt: Ein typischer Langstrecken-Lkw mit einer Netto-Batteriekapazität von rund 600 kWh und einer Reichweite von etwa 500 km kann bei einer CCS-Ladeleistung von 500 kW in rund 1,5 Stunden von 0 auf 90 % geladen werden.
Wie lange dauert das Laden eines Langstrecken-Lkw in der Praxis typischerweise?
Als Faustregel gilt: Ein typischer Langstrecken-Lkw mit einer Netto-Batteriekapazität von rund 600 kWh und einer Reichweite von etwa 500 km kann bei einer CCS-Ladeleistung von 500 kW in rund 1,5 Stunden von 0 auf 90 % geladen werden.
Die tatsächliche Ladezeit hängt vom Fahrzeug, der Batteriegröße, dem Ladezustand, der Ladekurve, den Umgebungsbedingungen sowie der Verteilung der verfügbaren Leistung auf die angeschlossenen Fahrzeuge ab.
Wie viele Lkw oder Busse können realistisch mit einem PowerHub 500 über Nacht geladen werden?
Bei einem nächtlichen Ladefenster von etwa 8 bis 9 Stunden kann ein mit sechs DC-Ausgängen konfigurierter PowerHub 500 ausreichend Energie für den Depotbetrieb verteilen.
Bleiben sechs Fahrzeuge für rund 8 Stunden angeschlossen, kann jedes Fahrzeug – je nach Leistungsverteilung und Ladeprofil – etwa 600 bis 650 kWh erhalten.
Das reicht aus, um ein typisches Schwerlastfahrzeug über Nacht vollständig zu laden, während Fahrzeuge mit kleineren Batterien noch früher einen vollen Ladezustand erreichen.
Unterstützt der PowerHub 500 sowohl das Laden über Nacht als auch Zwischenladen (Top-up)?
Ja. Der PowerHub 500 ist für beide Anwendungsfälle ausgelegt.
Beim Laden über Nacht kann die verfügbare Leistung über eine längere Standzeit auf mehrere Fahrzeuge verteilt werden. So können Flottenbetreiber mehrere Lkw oder Busse über eine gemeinsame Leistungseinheit laden.
Beim Zwischenladen (Top-up) kann die Leistung gezielt zu priorisierten Anschlüssen geleitet werden, wenn schnelleres Laden erforderlich ist. Das gibt Betreibern Flexibilität innerhalb desselben Systems – ohne dass für jeden Anwendungsfall eine separate Ladeinfrastruktur benötigt wird.
Welche Rolle spielt Megawattladen für Depotbetreiber?
Megawattladen kann in bestimmten Anwendungsfällen betriebliche Vorteile bieten, insbesondere wenn sehr kurze Ladefenster erforderlich sind oder Ladegeschwindigkeiten jenseits von CCS einen klaren geschäftlichen Vorteil bringen.
Viele Depots sind jedoch durch die verfügbare Netzkapazität begrenzt. Infrastruktur im Megawattbereich erfordert zudem deutlich höhere Investitionen, da Transformatoren, Verkabelung, Schaltanlagen und Ladegeräte für höhere Ströme dimensioniert werden müssen.
Der PowerHub 500 ist daher als praxisnahe, skalierbare Lösung für viele Depot-Ladeszenarien konzipiert. Auf Anfrage kann SBRS auch Megawattladelösungen für Depotprojekte liefern. Parallel dazu arbeitet SBRS aktiv daran, die Gesamtkosten von Megawattladen zu senken und diese Lösungen zugänglicher zu machen.

Skalierbarkeit und Systemkonfiguration

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Wie viele Fahrzeuge kann der PowerHub 500 gleichzeitig laden?
Die Einstiegskonfiguration, bestehend ausschließlich aus der All-in-One-Einheit, unterstützt das gleichzeitige Laden von bis zu zwei Fahrzeugen mit dynamischer Leistungsverteilung über beide Anschlüsse.
Das vollständig ausgebaute Satellitensystem – bestehend aus der All-in-One-Einheit und zwei Dual-Dispenser-Einheiten – ermöglicht das gleichzeitige Laden von bis zu sechs Fahrzeugen, mit dynamischer Leistungsverteilung über alle sechs DC-Ausgänge.
Kann ein Flottenbetreiber klein starten und das System später erweitern?
Ja. Das ist ein zentrales Designprinzip des PowerHub 500.
Die All-in-One-Einheit ist so vorbereitet, dass bis zu vier zusätzliche DC-Ausgänge/CCS-Anschlüsse angeschlossen werden können. Diese können entweder werksseitig vorkonfiguriert oder später vor Ort nachgerüstet werden, sobald die Elektroflotte des Kunden wächst.
So können Betreiber schrittweise in die Ladeinfrastruktur investieren, statt im Voraus in Kapazitäten zu investieren, die noch nicht benötigt werden.
Was bedeutet „bis zu sechs Ausgänge“ in der Praxis?
Der PowerHub 500 kann zunächst als All-in-One-Ladegerät mit zwei DC-Ausgängen eingesetzt werden. Er kann später durch die Ergänzung von Dual-Dispenser-Einheiten zu einer Satellitenkonfiguration mit bis zu sechs DC-Ausgängen erweitert werden.
Das bedeutet, dass das System mit der Elektrifizierung der Flotte mitwachsen kann. Betreiber können mit einem kleineren Setup beginnen und die Ladekapazität erweitern, sobald weitere elektrische Lkw oder Busse zur Flotte hinzukommen.
Können für größere Depots mehrere PowerHub-500-Systeme kombiniert werden?
Ja. Wie bei allen AC-angeschlossenen Ladesystemen können mehrere PowerHub-500-Systeme an dasselbe AC-Netz angeschlossen werden, sofern die elektrische Infrastruktur des Depots dies unterstützt.
Die dynamische Leistungsverteilung erfolgt innerhalb jedes einzelnen PowerHub-500-Systems und steht über die an eine gemeinsame Leistungseinheit angeschlossenen DC-Ausgänge zur Verfügung.
Welche Konfigurationen stehen zum Marktstart zur Verfügung?

Zum Marktstart werden insgesamt fünf Hardware-Konfigurationen bestellbar sein. Die Power Unit All-in-One ist stets mit ölgekühlten 500-A-Anschlüssen ausgestattet. Die Dual-Dispenser-Einheit kann wahlweise in ungekühlter oder gekühlter Ausführung bestellt werden:

 

  1. Power Unit All-in-One (nur) – insgesamt 2 DC-Ausgänge
  2. Power Unit All-in-One + 1 ungekühlte Dual-Dispenser-Einheit – insgesamt 4 DC-Ausgänge
  3. Power Unit All-in-One + 1 gekühlte Dual-Dispenser-Einheit – insgesamt 4 DC-Ausgänge
  4. Power Unit All-in-One + 2 ungekühlte Dual-Dispenser-Einheiten – insgesamt 6 DC-Ausgänge
  5. Power Unit All-in-One + 2 gekühlte Dual-Dispenser-Einheiten – insgesamt 6 DC-Ausgänge

Leistungsverteilung und Fahrzeugpriorisierung

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Wie funktioniert die dynamische Leistungsverteilung?
Die Leistungseinheit verfügt über eine integrierte Schaltmatrix, die die verfügbare Leistung dynamisch auf alle angeschlossenen Ausgänge verteilt.
Power-Module können flexibel zwischen benachbarten Anschlüssen zugeteilt werden – basierend auf Fahrzeugprioritäten. Diese Prioritäten können entweder zentral über das SBRS-Backend verwaltet oder über feste Parameter in der Hardware definiert werden.
Sind keine spezifischen Prioritäten festgelegt, wird die verfügbare Leistung gleichmäßig auf alle ladenden Fahrzeuge verteilt. Dasselbe Prinzip gilt, wenn der Gesamtleistungsbedarf der Fahrzeuge die maximale Systemleistung übersteigt: Nicht priorisierte Fahrzeuge werden dann proportional reduziert, sodass ein faires und planbares Ladeverhalten über die gesamte Flotte hinweg gewährleistet ist.
Können bestimmte Fahrzeuge priorisiert werden, zum Beispiel für frühmorgendliche Abfahrten?
Ja. Fahrzeugprioritäten können entweder direkt über konfigurierbare Parameter in der Hardware oder zentral auf Backend-Ebene verwaltet werden.
Geplantes Laden über das SBRS-Backend wird ebenfalls unterstützt und ermöglicht einen planbaren, priorisierten Ladebetrieb.
Wie hilft der PowerHub 500, Fahrzeugbewegungen im Depot zu reduzieren?
Bei konventionellen All-in-One-Ladegeräten müssen Fahrzeuge oft kurz nach Erreichen der vollen Ladung umgeparkt werden. Andernfalls blockieren vollgeladene Fahrzeuge das Ladegerät und verhindern, dass andere Fahrzeuge anschließen können. Das schafft eine Abhängigkeit von der Fahrerkoordination oder eigens dafür eingerichteten Hofoperationen.
Der PowerHub 500 wurde entwickelt, um diese Ineffizienz zu reduzieren. Im Zusammenspiel mit zusätzlichen Dual-Dispensern können Fahrzeuge über längere Zeiträume – sogar den ganzen Tag über – angeschlossen bleiben, während neu ankommende Fahrzeuge sofort anschließen und laden können.
Das kann Fahrzeugbewegungen deutlich reduzieren, den Hofbetrieb vereinfachen und die Ladeverfügbarkeit verbessern, ohne den Betrieb zu stören.

Thermomanagement, Derating und Zuverlässigkeit

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Kann der PowerHub 500 unter europäischen Umgebungsbedingungen die volle Leistung liefern?
Der PowerHub 500 wurde gezielt für diesen Anwendungsfall entwickelt. Fortschrittliche flüssigkeitsgekühlte Power-Modul-Technologie sorgt für eine gleichbleibende Ladeleistung und hilft, ein Derating zu vermeiden – selbst über einen weiten Umgebungstemperaturbereich und im durchgehenden Schwerlastbetrieb.
Wie vermeidet der PowerHub 500 eine Leistungsreduzierung (Derating) unter Schwerlastbedingungen?
Eine Leistungsreduzierung (Derating) wird in der Regel durch die Überhitzung interner Komponenten bei anhaltend hoher Last verursacht. Manche konventionellen Ladegeräte setzen zwar auf ölgekühlte Kabel, um hohe Spitzenleistungen zu ermöglichen, doch die interne Elektronik kann bei längerem Betrieb dennoch überhitzen, sodass die Ladeleistung zum Schutz des Systems reduziert werden muss.
Luftgekühlte Architekturen stoßen daher beim Management hoher Wärmedichten an systembedingte Grenzen. Die im PowerHub 500 eingesetzte flüssigkeitsgekühlte Architektur ermöglicht dagegen ein effektiveres Thermomanagement, hilft Hotspots zu vermeiden und sorgt über längere Zeiträume für eine stabile, kontinuierliche Ladeleistung.
Welchen Einfluss hat die Flüssigkeitskühlung auf Wartung und Lebenszykluskosten?
Flüssigkeitsgekühlte Module können die Lebensdauer des Ladegeräts verlängern und Austausch- sowie Wartungskosten senken.
Für Flottenbetreiber kann dies zu geringeren Lebenszykluskosten, weniger Serviceeinsätzen und einer höheren Ladeverfügbarkeit beitragen.
Was passiert, wenn ein Ausgang oder eine Komponente ausfällt? Fällt das gesamte System aus?
Der PowerHub 500 verfügt über eine fehlertolerante Systemarchitektur. Der Ausfall einzelner Komponenten, wie etwa eines einzelnen Power-Moduls oder Schaltrelais, führt nicht zwangsläufig zum vollständigen Systemausfall.
Fallback-Modi tragen dazu bei, den Betrieb aufrechtzuerhalten, und unterstützen so eine hohe Verfügbarkeit im täglichen Flottenbetrieb.
Auf welches Maß an Verfügbarkeit ist der PowerHub 500 ausgelegt?
Der PowerHub 500 ist auf die hohen Verfügbarkeitsanforderungen im operativen Flottenbetrieb ausgelegt.
Seine fehlertolerante Architektur ermöglicht den fortlaufenden Betrieb auch bei Ausfall einzelner Komponenten, wie etwa einzelner Power-Module oder Schaltrelais.
Das System basiert auf der Erfahrung von SBRS aus mehr als 80 Flotten-Depotprojekten, die alle auf höchste Anforderungen an Ladeverfügbarkeit und Einsatzzyklen ausgelegt waren.

Depot-Layout, Netzanschluss und Installation

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Welche Netzanschlussleistung wird für eine 500-kW-Depotinstallation typischerweise benötigt?
In der Regel wird eine Netzanschlussleistung von etwa 550 kVA benötigt.
Der tatsächliche Bedarf hängt vom Standort-Layout, der Anzahl der Ladepunkte, der verfügbaren Transformatorkapazität, der Lastmanagement-Strategie und geplanten Erweiterungen ab.
Ist die Lösung so konzipiert, dass Überinvestitionen in ungenutzte Netzkapazität vermieden werden?
Ja. Das optionale Lastmanagementsystem trägt dazu bei, den bestehenden Netzanschluss und die elektrische Infrastruktur optimal auszulasten.
Dadurch können zusätzliche Ladeausgänge an denselben Transformator angeschlossen werden, wodurch kostspielige Netzausbauten verzögert oder ganz vermieden werden können.
Kann der PowerHub 500 mit Vor-Ort-Energieanlagen wie PV oder Batteriespeichern zusammenarbeiten?
Ja. Der PowerHub 500 ist für die Integration mit Vor-Ort-Energieanlagen ausgelegt.
Zum Marktstart wird eine optionale Lastmanagementlösung als Teil des Standardpakets verfügbar sein, die eine sichere, zuverlässige und kosteneffiziente Integration des Ladesystems in die bestehende elektrische Infrastruktur ermöglicht.
Auf spezifische Projektanfrage kann diese zu einem vollständigen Energiemanagementsystem ausgebaut werden. Dies ist nicht Teil des Standardpakets. Ein vollständiges Energiemanagementsystem kann zusätzliche Anlagen wie PV- oder Batteriespeichersysteme einbinden und das Zusammenspiel des PowerHub 500 mit anderen steuerbaren Anlagen optimieren – insbesondere für Hochleistungs-Lkw-Laden bei begrenzter Netzkapazität und mit Fokus auf Kostenoptimierung.
Welche Standort-Layouts werden für Depots empfohlen?
Der PowerHub 500 unterstützt eine breite Palette an Depot-Layouts, darunter Bay-Charging, Dock-Charging, Inselkonfigurationen mit Rücken-an-Rücken-Aufstellung von All-in-One- oder Dual-Dispenser-Einheiten sowie dezentrale Ladekonzepte.
Der kompakte Footprint der Dual-Dispenser-Einheit ermöglicht eine platzsparende Installation, unter anderem zwischen zwei Stellplätzen. Das Kabelmanagement ist so optimiert, dass zwei Fahrzeuge gleichzeitig versorgt werden können, selbst wenn die Systemkomponenten zentral an der Vorderseite benachbarter Stellplätze positioniert sind.
Wie aufwendig ist die Installation im Vergleich zu konventionellen DC-Ladegeräten?
Der Installationsaufwand unterscheidet sich nicht wesentlich von dem konventioneller DC-Ladegeräte.
Die elektrische Installation der Leistungskabel sowie die elektrischen Sicherheitsprüfungen nach den örtlichen Vorschriften sind mit anderen DC-Ladegeräten vergleichbar.
Wie schnell kann eine typische Depotinstallation umgesetzt werden?
Die Lieferzeit der Hardware beträgt ab Bestelldatum rund 12 bis 16 Wochen.
Die elektrische Installation kann parallel erfolgen. Bei typischen Installationen, bei denen der PowerHub 500 an einen bestehenden Transformator angeschlossen wird, sollten auch die Installationsarbeiten innerhalb dieses Zeitraums abgeschlossen werden können.
Die Inbetriebnahme dauert in der Regel ein bis zwei Wochen, nachdem das System elektrisch installiert wurde.
Kann der PowerHub 500 schrittweise installiert werden, während sich die Flotte elektrifiziert?
Ja. Die Leistungseinheit bildet die Grundlage jedes PowerHub-500-Systems. Zusätzliche Dual-Dispenser-Einheiten können bei Bedarf später installiert werden, ohne dass eine Nachrüstung der Hardware erforderlich ist.
So können Flottenbetreiber ihre Infrastruktur passend zum tatsächlichen Flottenwachstum erweitern.

Betrieb, Zugang und Bezahlung

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Wie können Flottenbetreiber den Ladebetrieb remote überwachen und steuern?

Der PowerHub 500 wird mit einer Anbindung an das SBRS-Service-Backend eingeführt und kann mit Software wie einem Charge Point Management System integriert werden.
Das ermöglicht es Betreibern, die Ladeinfrastruktur effizienter zu verwalten, den Betrieb remote zu überwachen, Serviceprozesse zu unterstützen und sich auf erweiterte Funktionen wie geplantes und priorisiertes Laden vorzubereiten.

Wie integriert sich der PowerHub 500 in Flottenbetrieb, Zugangskontrolle und Abrechnung?
Der PowerHub 500 wird mit der erforderlichen Software angeboten, um sich in den umfassenderen Flotten- und Ladebetrieb zu integrieren.
Je nach Anwendungsfall kann dies Zugangskontrolle, Authentifizierung, abrechnungsbezogene Prozesse, die Anbindung an das Service-Backend sowie Shell-Card-basierte Ladeabläufe umfassen.
Kann der Zugang für unterschiedliche Nutzer, Fahrzeuge oder Betriebsmodelle gesteuert werden?
Ja. Die Autorisierung wird auf SBRS-Backend-Ebene verwaltet.
Zugangsrechte können fahrer-, fahrzeug-, karten- und betriebsmodellspezifisch definiert werden – passend zu den betrieblichen Anforderungen des Flottenbetreibers.
Welche Bezahl- und Authentifizierungsoptionen werden unterstützt?

Für privates Laden oder das Laden vorregistrierter Fahrzeuge von Subunternehmern unterstützt der PowerHub 500 die Authentifizierung über Shell Card/RFID und Autocharge.
Für halböffentliches Laden bietet er dieselben Bezahl- und Authentifizierungsoptionen wie das öffentliche Ladenetz von Shell, darunter die Shell Recharge App, die Shell Recharge Card, die Shell Card, Debit- und Kreditkarten wie Mastercard und Visa, Apple Pay, Google Pay sowie Roaming-Karten Dritter, die im Roaming-Netzwerk akzeptiert werden.

Wird das Laden für Subunternehmer unterstützt?
Ja. Das Laden für Subunternehmer wird über die Shell Card unterstützt, einschließlich der Erstattung der Energiekosten an den Depotbetreiber, vorbehaltlich einer festgelegten Servicegebühr.
Die Ladepreise werden auf Basis der Subunternehmerverträge konfiguriert, während sich der Erstattungspreis an den tatsächlichen Energiekosten des Depotbetreibers orientiert. Das stellt sicher, dass die Preisgestaltung mit der realen Kostenstruktur des Betreibers übereinstimmt.
Unterstützt der PowerHub 500 private, Subunternehmer- und halböffentliche Lade-Anwendungsfälle?
Ja. Der PowerHub 500 ist für flexible Betriebsmodelle ausgelegt.
Das System unterstützt privates Flottenladen, das Laden für Subunternehmer sowie halböffentliches Laden. Bestimmte Anschlüsse können für privates Laden oder das Laden für Subunternehmer genutzt werden, während andere für den öffentlichen oder halböffentlichen Zugang konfiguriert werden können – alle versorgt über eine einzige Leistungseinheit.
Das kann die Auslastung verbessern und das Geschäftsmodell für gemischt genutzte Depots stärken.
Wichtig zu wissen: Die Produktreife für halböffentliche Nutzung wird voraussichtlich zwei bis drei Monate später erreicht als für den privaten eDepot-Betrieb. Der halböffentliche Betrieb erfordert zusätzliche technische Prüfungen, die über die im Rahmen der CE-Kennzeichnung durchgeführte Typprüfung hinausgehen.

Kompatibilität und Konformität

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Ist der PowerHub 500 mit Pkw und leichten Nutzfahrzeugen kompatibel?
Ja. Der PowerHub 500 ist mit allen Fahrzeugen kompatibel, die über eine CCS2-Ladeschnittstelle verfügen.
Die Ladeleistung wird automatisch an die Grenzwerte des angeschlossenen Fahrzeugs angepasst, sodass jederzeit ein sicherer und optimaler Ladevorgang gewährleistet ist.
Ist der PowerHub 500 bereit für den konformen Betrieb in europäischen Depotumgebungen?

Der PowerHub 500 wurde in Übereinstimmung mit den relevanten europäischen Anforderungen und Industriestandards für Depot- und öffentliche Ladeanwendungen entwickelt.
Folgende Normen und Anforderungen sollen zum Marktstart erfüllt sein, vorbehaltlich einer erfolgreichen Typprüfung:

 

  • CE
  • Deutsches Eichrecht
  • MID
  • OCPP
  • AFIR
  • IEC 61851-1
  • IEC 61851-23
  • IEC 61439-1
In welchen europäischen Märkten kann der PowerHub 500 eingesetzt werden?
Zu den ersten Startmärkten zählen Deutschland, die Niederlande und das Vereinigte Königreich.
Weitere Märkte können auf Projektanfrage unterstützt werden. Aus Konformitätssicht ist der PowerHub 500 für die Installation in allen europäischen Ländern geeignet.

Service, Qualität und Lebenszykluskosten

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Wie trägt das Servicemodell dazu bei, Ausfallzeiten zu minimieren?
Das Standard-Serviceangebot basiert auf einem mehrstufigen Serviceprozess, der First-Level-Hotline-Support, Remote-Support, Vor-Ort-Support über bevorzugte Servicepartner sowie bei Bedarf SBRS-Hardware-R&D-Support umfasst.
Je nach gewähltem Service-Level kann der Hotline-Support während der Geschäftszeiten oder rund um die Uhr (24/7) verfügbar sein. Reaktionszeiten sind je SLA-Stufe definiert und vertraglich zugesichert.
Das Servicemodell ist auf hohe Verfügbarkeit, schnelle Problemlösung und einen zuverlässigen Flottenbetrieb ausgelegt.
Welche Service-Pakete stehen zur Verfügung?
Zum Marktstart sind zwei Service-Pakete geplant. Das höherwertige Paket beinhaltet standardmäßig eine Fernüberwachung (Remote Monitoring).
Präventive Wartung ist in beiden Paketen verfügbar, wobei die kommerziellen Konditionen je nach Paket variieren und auf Anfrage erhältlich sind. Die Reaktionszeiten sind je SLA-Stufe klar definiert und vertraglich zugesichert.
Welche Garantieleistungen sind inbegriffen?
Standardmäßig ist eine zweijährige Garantie inbegriffen.
Wie stellt SBRS eine zuverlässige Leistung vor der Auslieferung sicher?
Jede PowerHub-500-Einheit durchläuft eine strenge, von SBRS gesteuerte Werksabnahmeprüfung (Factory Acceptance Testing), einschließlich Ladetests unter Last.
SBRS ist ISO-9001-zertifiziert und unterliegt einem Qualitätsmanagementsystem.
Wie stellt SBRS Qualität, Zuverlässigkeit und Servicefreundlichkeit sicher?
Der PowerHub 500 wird von SBRS entwickelt und konstruiert. Die Komponenten stammen aus verschiedenen Ländern, und jedes Ladegerät wird von SBRS-Ingenieuren sorgfältig qualitätsgeprüft.
Das System wird durch die Schwerlastlade-Expertise von SBRS, dessen Qualitätsmanagementprozesse, die Werksabnahmeprüfung sowie ein mehrstufiges Servicekonzept unterstützt.
Welche Faktoren können helfen, die Gesamtbetriebskosten (TCO) zu senken?
Der PowerHub 500 kann helfen, die Gesamtbetriebskosten zu senken, indem er Wartungs- und Austauschkosten reduziert, Stromverluste verringert, die Systemlebensdauer verlängert und die betriebliche Effizienz verbessert.
Zu den betrieblichen Vorteilen können weniger Verzögerungen, weniger Fahrerkoordination, reduzierte Hofbewegungen, eine bessere Auslastung der Ladeinfrastruktur sowie eine effizientere Nutzung der verfügbaren Netzkapazität zählen.
Wie sieht das Effizienz- bzw. Energieverlustprofil im Vergleich zu anderen Ladegeräten aus?
Der PowerHub 500 basiert auf fortschrittlicher Power-Modul-Technologie und bietet eine hohe Effizienz, die niedrige Gesamtbetriebskosten unterstützt.
Für Flottenbetreiber kann eine höhere Effizienz dazu beitragen, Energieverluste zu reduzieren und die Betriebskosten über die Lebensdauer des Systems zu senken.

Benutzeroberfläche und physischer Betrieb

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Warum ist das Display schwarz-weiß?
Der PowerHub 500 verfügt über ein farbiges Standard-LCD-Display mit einer vertrauten, branchenüblichen Optik.
Die aktuelle Schwarz-Weiß-Benutzeroberfläche basiert auf einem bewährten Design früherer Generationen. Eine modernere Farb-HMI ist im Rahmen eines zukünftigen Firmware-Updates geplant.
Wie sieht es mit dem Geräuschpegel aus?
Obwohl der Kühler physisch groß ist, arbeitet er unter normalen Betriebsbedingungen in der Praxis leise. Ermöglicht wird dies durch großflächige Lüfter, die mit niedriger Drehzahl laufen.
Dadurch ist mit einem Geräuschpegel zu rechnen, der mit konventionellen Ladegeräten mit luftgekühlten Modulen vergleichbar ist – ganz ohne die Notwendigkeit einer Leistungsreduzierung. Der Zielwert liegt bei etwa ≤ 55,5 dB(A) in 3 m Abstand und wird im Rahmen der Typprüfung final bestätigt.

Kommerzielle Verfügbarkeit und Projektstart

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Wann wird der PowerHub 500 kommerziell verfügbar sein?
Der PowerHub 500 kann ab dem 18. Mai bestellt werden. Erste Auslieferungen werden 12 bis 16 Wochen nach Auftragseingang erwartet.
Mit welchem Zeitrahmen von der Bestellung bis zum betriebsbereiten Laden ist zu rechnen?
Die Lieferzeit der Hardware beträgt ab Bestelldatum rund 12 bis 16 Wochen.
Die elektrische Installation kann in der Regel parallel erfolgen. Die Inbetriebnahme dauert in der Regel ein bis zwei Wochen, nachdem das System elektrisch installiert wurde.
Der genaue Zeitrahmen hängt von der Standortbereitschaft, dem Netzanschluss, dem Installationsumfang, den Genehmigungsanforderungen und projektspezifischen Bedingungen ab.
Wie kann ein Flottenbetreiber ein PowerHub-500-Depotprojekt starten?

Flottenbetreiber können ihre Projektinformationen an inquiry@sbrs.com senden. Ein Vertriebsmitarbeiter wird sich anschließend melden, um weitere Details, den Angebotsumfang und den Zeitplan zu besprechen.
Für ein qualifiziertes Projektgespräch können unter anderem folgende Informationen relevant sein: Depotstandort, Flottengröße, Fahrzeugtypen, Ladefenster, verfügbare Netzkapazität, geplanter Rollout-Zeitplan sowie zukünftige Erweiterungspläne.

Welche Geschäftsmodelle stehen Flottenbetreibern zur Verfügung?

Das Kernangebot ist der PowerHub 500 als Bündellösung zusammen mit ausgewählten SBRS-Produkten und -Services.
Ein As-a-Service-Modell wird zwar nicht als Standardoption angeboten, SBRS ist jedoch offen dafür, dieses Geschäftsmodell zu prüfen, wenn es mit einem Shell-Energiebezugsvertrag als Teil der Gesamtlösung kombiniert wird.

Was kostet der PowerHub 500?
Listenpreise sind für alle Shell-Vertriebsmitarbeiter zugänglich.
Die projektspezifische Preisgestaltung hängt von der gewählten Konfiguration, dem Service-Paket, dem Software-Umfang, den Installationsanforderungen sowie etwaigen optionalen Zusatzoptionen ab.

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Shell PowerPack 500

PowerPack 500 baut auf dem PowerHub 500 auf und ergänzt alles Weitere – Software, Service und Shell Card – in einer Bündellösung. So haben Sie es mit einem Anbieter zu tun statt mit vielen. Erfahren Sie, was enthalten ist, wie das Geschäftsmodell funktioniert und wo es Zeit und Kosten spart.

Grundkonzept

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Was genau ist PowerPack 500 – Hardware oder Service?

PowerPack 500 ist eine integrierte All-in-one-Ladelösung, die Hardware, Software, Service und Shell Card in einem Bündelangebot vereint.

Was ist im Standardangebot von PowerPack 500 enthalten?

Das Standardangebot umfasst die PowerHub-500-Hardware, PowerOS als Charge Point Management System, PowerCare als Service- und Wartungskomponente sowie die Shell-Card-Integration.

Was ist der Unterschied zwischen PowerHub 500 und PowerPack 500?
PowerHub 500 bezeichnet die Ladehardware. PowerPack 500 ist die vollständige Bündellösung, einschließlich Hardware, Software, Services und Shell Card.
Warum eine Bündellösung wählen statt separater Anbieter für Hardware, Software und Service?
Eine Bündellösung reduziert die Komplexität, da sie ein integriertes System anstelle mehrerer Anbieter, Verträge und Schnittstellen bereitstellt.
Für Flottenbetreiber bedeutet das weniger Koordinationsaufwand, klarere betriebliche Verantwortlichkeiten und ein Ladesystem, das als eine zusammenhängende Lösung konzipiert ist.
Was bedeutet „All-in-one-Lösung“ in der Praxis?
„All-in-one“ ist ein gängiger Begriff in der EV-Ladebranche und beschreibt ein Ladesystem, das sowohl Leistungselektronik als auch Ladekabel/Anschlüsse in einem einzigen Gehäuse vereint.
Im Kontext von PowerPack 500 spiegelt der Begriff zudem das kommerzielle und betriebliche Konzept wider: Hardware, Software, Service und Shell Card werden in einem Angebot zusammengeführt.

Hardware und Bündelstruktur

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Ist PowerPack 500 auch als eigenständiger Hardware-Kauf erhältlich?
Das Standardangebot ist als Bündellösung strukturiert und nicht dafür vorgesehen, als eigenständige Hardware verkauft zu werden.
Jede Abweichung vom Bündelangebot erfordert eine projektspezifische Prüfung und kann nur in Ausnahmefällen und abhängig von den spezifischen Projektanforderungen in Betracht gezogen werden.
Müssen Kunden alle Komponenten des Bündels abnehmen?
Die Lösung ist als integriertes Bündel konzipiert, mit Flexibilität durch Zusatzoptionen statt durch das Entfernen von Kernkomponenten.
Können Kunden individuell festlegen, welche Elemente in PowerPack 500 enthalten sind?
Das Kernbündel ist standardisiert, Kunden können es jedoch je nach Bedarf um optionale Zusatzoptionen erweitern.
Welche optionalen Zusatzoptionen stehen über das Standardpaket hinaus zur Verfügung?
Zu den optionalen Zusatzoptionen zählen Dynamic Load Management, präventive Wartung sowie der ERE-Claiming-Service in den Niederlanden.
Der ERE-Claiming-Service ist nur in Kombination mit der Option Dynamic Load Management möglich, da der Service eine lokale Standort-Messung erfordert.

Software und CPMS

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Warum ist das CPMS im Bündel enthalten?

Ein Charge Point Management System ist von entscheidender Bedeutung, da EV-Laden nicht nur Hardware ist, sondern ein betriebener, datengetriebener Service. Ohne ein solches System kann selbst eine gut konzipierte Ladeinfrastruktur schnell ineffizient, unzuverlässig sowie schwer skalierbar und schwer zu betreiben werden.

Ich habe bereits ein CPMS eines anderen Anbieters. Kann ich es weiterhin nutzen?
Das in PowerPack 500 enthaltene CPMS ist eine hochmoderne Softwarelösung auf Basis lizenzierter Technologie und erfüllt alle zentralen CPMS-Anforderungen. Es eignet sich daher gut, um bestehende Legacy-CPMS-Plattformen zu ersetzen.
Vorbehaltlich zusätzlicher Vereinbarungen und anfallender Gebühren kann die Migration von OCPP-basierten Legacy-DC-Ladegeräten auf das SBRS-CPMS projektspezifisch geprüft werden.
Legacy-DC-Ladegeräte sind unabhängig von ihrer Integration von den SBRS-Supportleistungen ausgeschlossen; SBRS garantiert keine durchgehende Interoperabilität.

Shell Card, Zugang und Bezahlung

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Wie unterstützt die Shell Card Zugang, Bezahlung und Abrechnung?

Die Shell Card ermöglicht den Zugang zum Netzwerk von Shell und unterstützt eine einheitliche Bezahlung, die Erfüllung von Subunternehmerverträgen sowie die standortübergreifende Abrechnung.

Wie vereinfacht die Shell Card den Ladebetrieb?
Die Shell Card vereinfacht Zugang, Bezahlung und Abrechnung über das Netzwerk und Ökosystem von Shell hinweg.
Ich nutze bereits eine Flotten- oder Ladekarte eines anderen Anbieters. Kann ich sie weiterhin nutzen?
Die Nutzung von Karten Dritter ist derzeit auf privates Flottenladen beschränkt. Der verwaltete eDepot+-Service setzt die Nutzung der Shell Card voraus.
Können Kunden mit PowerPack 500 Einnahmen erzielen?
Ja – indem sie Subunternehmern Zugang zum Laden gewähren. Dies erfordert eine kommerzielle Vereinbarung zwischen Depotbetreiber und Subunternehmer, zum Beispiel einen vereinbarten kWh-Preis, sowie die Nutzung von Shell Cards durch den Subunternehmer.
In diesem Modell agiert Shell als Vertragspartner für die Vertragserfüllung, übernimmt die Abrechnung und Fakturierung der Ladevorgänge der Subunternehmer und ermöglicht die Erstattung an den eDepot-Standortbetreiber auf Basis der vereinbarten kommerziellen Konditionen.
Halböffentliches Laden wird derzeit nicht unterstützt und ist nicht Bestandteil von PowerPack 500. Der Marktstart ist für das zweite Halbjahr 2026 geplant.
Wie verbindet PowerPack 500 das Depotladen mit einem größeren Ladenetzwerk?

PowerPack 500 unterstützt das depotbasierte Laden und kann dieses über Shell-Card-basierte Zugangs-, Bezahl- und Abrechnungsprozesse mit dem umfassenderen Ladenetzwerk von Shell verbinden.
So können Flottenbetreiber privates Depotladen mit ausgewählten Anwendungsfällen für Subunternehmer-, halböffentliches oder öffentliches Laden kombinieren – abhängig vom Betriebsmodell und Projektumfang.

Geschäftsmodell und Verträge

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Wie ist die Preisgestaltung für PowerPack 500 strukturiert?

Die Preisgestaltung hängt von der gewählten Hardware-Konfiguration, dem Software-Umfang, dem Service-Paket, der Vertragslaufzeit, optionalen Zusatzoptionen und projektspezifischen Anforderungen ab.
Für eine detaillierte Preisauskunft und ein projektspezifisches Angebot wenden sich Kunden bitte an das SBRS-Vertriebsteam.

Wie funktioniert das Geschäftsmodell – CAPEX vs. OPEX?
SBRS bietet seine Lösung B2B-Kunden, wie etwa Betreibern von Schwerlastflotten, als Bündelangebot an, das Hardware, Standort-Inbetriebnahme, Software, Services und Shell-Card-Lösungen umfasst.
Die Hardware-Komponente, einschließlich Fracht und Standort-Inbetriebnahme, wird als CAPEX-Element behandelt und gemäß den im jeweiligen Liefervertrag festgelegten Zahlungsbedingungen in Rechnung gestellt.
Alle übrigen Bestandteile des Bündelangebots, einschließlich Software, Services und zugehöriger Lösungen, sind als OPEX strukturiert und werden als wiederkehrende monatliche Abonnementgebühren über die Vertrags-/Servicelaufzeit abgerechnet.
Installation und Tiefbauarbeiten sind nicht im Bündelangebot enthalten und unterliegen einer projektspezifischen Ausschreibung (RFQ). Kunden können für Installation und Tiefbauarbeiten auch Drittanbieter beauftragen, die nicht mit SBRS verbunden sind. Dies ist zulässig, sofern alle Arbeiten vollständig gemäß den SBRS-Installationsrichtlinien ausgeführt werden und der Kunde die ordnungsgemäße Installation anhand der SBRS-Checklisten nachweisen kann.
In solchen Fällen führt SBRS abschließend einen Vor-Ort-Termin durch, der sich auf Abnahmeprüfungen und ausstehende Tests beschränkt, die nicht von ungeschulten Kunden oder Dritten durchgeführt werden können.
Stehen Finanzierungsoptionen zur Verfügung?
Projektspezifische Finanzierungsoptionen können geprüft werden.
SBRS kann zudem den Kontakt zu vertrauenswürdigen Finanzierungspartnern Dritter vermitteln, damit Kunden eigenständig passende Finanzierungslösungen finden können.
Welche Vertragsbestandteile sind typischerweise beteiligt?

Je nach gewähltem Umfang können separate Vereinbarungen gelten für:

 

  1. Hardware, Software und Service
  2. Shell Card
  3. ERE-Services, sofern zutreffend
Warum gibt es unterschiedliche Vertragslaufzeiten, zum Beispiel für CPMS vs. Shell Card?
Die einzelnen Komponenten weisen unterschiedliche betriebliche und kommerzielle Strukturen auf, was zu unterschiedlichen Vertragslaufzeiten führen kann.
Wie flexibel ist das Geschäftsmodell?
Das Angebot unterstützt verschiedene Abonnement-Umfänge nach dem Prinzip „Pay what you need“ sowie individuell zugeschnittene kommerzielle Angebote auf Basis der Kundenanforderungen.

Gesamtbetriebskosten und operativer Mehrwert

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Wie hilft PowerPack 500, die Gesamtbetriebskosten zu senken?

PowerPack 500 kann durch mehrere Faktoren zur Senkung der Gesamtbetriebskosten beitragen:

 

  • Niedrige Wartungskosten: Flüssigkeitsgekühlte Module können die Lebensdauer des Ladegeräts verlängern und Wartungs- sowie Austauschkosten senken.
  • Niedrige OPEX: Fortschrittliche Power-Modul-Technologie ermöglicht eine hohe Effizienz und geringere Stromverluste, wodurch Energieverbrauch und Energiekosten sinken.
  • Höhere betriebliche Effizienz: Weniger Wartung und Austausch können eine höhere Verfügbarkeit des Ladegeräts unterstützen, was zu weniger betrieblichen Verzögerungen und einer höheren Auslastung führt.
  • Gemeinsam genutzte Kerneinheit: Eine Infrastruktur unterstützt bis zu sechs Anschlüsse und mehrere Anwendungsfälle für einen verbesserten Return on Investment.
  • Schrittweiser Investitionsansatz: Kunden können in die Infrastruktur investieren, sobald der Bedarf wächst, statt im Voraus.
  • Erlösgenerierung: PowerPack 500 ist mit Technologie ausgestattet, die es Kunden ermöglicht, ihr eDepot für Dritte zu öffnen, wodurch die Auslastung steigt und potenziell Einnahmen generiert werden können.
  • Markt-EV-Credits: Mit dem EV Credit als Serviceoption in den Niederlanden kann Shell Kunden bei der Beantragung von JaRI-Zertifikaten unterstützen, wodurch sich die eDepot-Ladekosten – je nach Marktwert – um bis zu 0,15 €/kWh reduzieren können.
  • Gebündelt für Zeit- und Aufwandsersparnis: Mit einem vertrauenswürdigen Anbieter, der Ladehardware, CPMS, Service und Wartung sowie Shell Card abdeckt, können Flotten schneller einsatzbereit sein und effizienter arbeiten, zum Beispiel mit weniger Fahrerkoordination.
Wie reduziert PowerPack 500 die Komplexität im Vergleich zu mehreren Anbietern?
PowerPack 500 vereint alle Kernelemente in einer einzigen Lösung und reduziert so Schnittstellen, Verträge und betriebliche Komplexität.
Statt separate Anbieter für Hardware, Software, Service, Bezahlung und Zugang zu koordinieren, erhalten Kunden ein integriertes Setup, das von Anfang an auf die Anforderungen des Schwerlast-Depotbetriebs ausgelegt ist.

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