27. Mai 2026

SBRS launcht PowerPack 500

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Innovation

Launch, PowerPack500:

Das PowerPack500 beinhaltet ein All-in one System mit zwei Dispensern

Skalierbare Ladeinfrastruktur als Schlüssel zur wirtschaftlichen Elektrifizierung von E-Lkw-Flotten

Die Elektrifizierung des Schwerlastverkehrs gewinnt zunehmend an Dynamik.

Steigende regulatorische Anforderungen, wachsende Nachhaltigkeitsziele sowie wirtschaftliche Rahmenbedingungen treiben Unternehmen dazu, ihre Flotten sukzessive auf elektrische Antriebe umzustellen. Gleichzeitig stellt die Komplexität der erforderlichen Ladeinfrastruktur viele Betreiber vor erhebliche Herausforderungen.

Für diese Herausforderung bietet eine integrierte Lösung für den Aufbau und Betrieb leistungsfähiger Ladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge.

Ganzheitliches Systemdesign für den Schwerlastverkehr

PowerPack 500 ist als modulares Gesamtsystem konzipiert, das alle zentralen Elemente einer modernen Ladeinfrastruktur verbindet. Ziel ist es, technische Leistungsfähigkeit, operative Effizienz und wirtschaftliche Optimierung in einer Lösung zu vereinen.

At the core is the PowerHub 500, a DC fast-charging solution specifically developed for the requirements of the heavy-duty segment.

Im Zentrum steht der PowerHub 500, eine DC-Schnellladelösung, die speziell für die Anforderungen im Schwerlastsegment entwickelt wurde. Sie ermöglicht hohe Ladeleistungen und ist für intensive Nutzung, hohe Verfügbarkeit und lange Lebenszyklen ausgelegt – entscheidende Faktoren im täglichen Flottenbetrieb.

Ergänzt wird diese Hardware durch ein integriertes Ökosystem:

  • PowerOS (Charge Point Management System)
    Eine zentrale Softwareplattform zur Steuerung, Überwachung und Optimierung der gesamten Ladeinfrastruktur. Sie ermöglicht unter anderem Lastmanagement, Transparenz über Energieverbräuche sowie datenbasierte Betriebsoptimierung.
  • PowerCare (Service- und Wartungskonzept)
    Ein umfassender Serviceansatz, der Wartung, Support und schnelle Reaktionszeiten kombiniert, um eine hohe Systemverfügbarkeit sicherzustellen und Ausfallzeiten zu minimieren.
  • ShellCard Integration
    Ermöglicht den Zugang zu einem der größten integrierten Ladenetzwerke Europas und vereinfacht Abrechnung, Nutzung und Flottensteuerung.
  • Flexible Erweiterungsoptionen
    Erlauben eine stufenweise Skalierung der Infrastruktur sowie die Anpassung an unterschiedliche Flottengrößen, Einsatzprofile und künftige Anforderungen.

Durch diesen integrierten Ansatz reduziert PowerPack 500 die Komplexität bei Planung, Implementierung und Betrieb und schafft gleichzeitig die Grundlage für langfristig tragfähige Infrastrukturlösungen.

Vernetzte Ladeinfrastruktur als Enabler für effiziente Flottenoperationen

Ein wesentliches Differenzierungsmerkmal des PowerPack 500 ist die nahtlose Verbindung von depotbasierter Ladeinfrastruktur mit einem europaweiten Ladenetzwerk der Shell Group mit öffentlichen und halböffentlichen Ladepunkten.

Über die ShellCard erhalten Flottenbetreiber direkten Zugang zum integrierten Ladenetzwerk von Shell. Dies ermöglicht:

  • Erhöhte operative Flexibilität durch zusätzliche Ladeoptionen entlang der Transportkorridore
  • Optimierte Routenplanung, insbesondere bei langen Distanzen oder variablen Einsatzprofilen
  • Reduzierte Reichweitenunsicherheiten im täglichen Betrieb

Darüber hinaus eröffnet die Integration in das Netzwerk neue wirtschaftliche Perspektiven. Ladeinfrastruktur kann – abhängig von Auslastung und Standort – für Dritte zugänglich gemacht werden. Dadurch entsteht die Möglichkeit, zusätzliche Einnahmeströme zu generieren und Infrastrukturinvestitionen schneller zu amortisieren.

Von der Kostenfrage zur wirtschaftlichen Chance: Fokus auf Total Cost of Ownership (TCO)

Die Wirtschaftlichkeit ist ein zentraler Faktor für die Transformation im Schwerlastverkehr. PowerPack 500 adressiert diesen Aspekt gezielt durch eine konsequente Ausrichtung auf die Optimierung des Total Cost of Ownership (TCO).

Conrad Mummert, Head of SBRS GmbH, beschreibt die Entwicklung wie folgt:
„Die Elektrifizierung entwickelt sich von einem Kostenfaktor zu einem Erlösgenerator. Unter den richtigen Bedingungen besteht das Potenzial, einen TCO-Vorteil von bis zu 10 % gegenüber Diesel zu erzielen.“

Grundlage dieser Einschätzung ist ein Modell von Shell, das den Einsatz eines schweren Nutzfahrzeugs über fünf Jahre bei einer jährlichen Laufleistung von rund 116.000 Kilometern analysiert.

Wesentliche Einflussfaktoren auf die Wirtschaftlichkeit sind dabei:

  • Optimierte Ladeinfrastruktur (eDepot-Konzepte) mit einem hohen Anteil an depotbasiertem Laden (ca. 75 %)
  • Integration into public charging infrastructure for supplementary charging (ca. 25%)
  • Smart Charging zur Reduktion von Energiekosten und Lastspitzen
  • Netzwerkvorteile, z. B. durch bevorzugte Tarife
  • Auslastung der Infrastruktur durch interne und externe Nutzung

Die tatsächlichen Einsparpotenziale hängen stark von individuellen Rahmenbedingungen wie Energiepreisen, Infrastrukturkosten, Flottenstruktur sowie regionalen Marktgegebenheiten ab. Dennoch zeigt sich deutlich, dass die Kombination aus integrierter Ladeinfrastruktur und intelligentem Energiemanagement entscheidend für die Wirtschaftlichkeit ist.

Strategische Einordnung: Elektrifizierung als Wettbewerbsvorteil

Mit dem aktuellen Report „Electric trucking: From cost barrier to competitive advantage“ liefert SBRS zusätzliche Einblicke in die Transformation des Schwerlastverkehrs. Die Analyse zeigt, dass Elektrifizierung zunehmend nicht nur aus regulatorischen Gründen relevant ist, sondern sich zu einem strategischen Wettbewerbsvorteil entwickeln kann.

Entscheidend hierfür ist ein ganzheitlicher Ansatz, der Technologie, Infrastruktur, Betrieb und Geschäftsmodelle integriert betrachtet – genau dort setzt PowerPack 500 an.

Fazit

Mit PowerPack 500 bietet SBRS eine skalierbare, integrierte und wirtschaftlich ausgerichtete Lösung für die Elektrifizierung schwerer Nutzfahrzeugflotten. Die Kombination aus leistungsfähiger Hardware, intelligentem Infrastrukturmanagement, umfassenden Serviceleistungen und europäischer Netzwerkintegration schafft eine belastbare Grundlage für den Übergang zur Elektromobilität im Schwerlastsegment.

Für Flottenbetreiber bedeutet dies: geringere Komplexität bei der Umsetzung, höhere Betriebssicherheit und neue Potenziale zur Optimierung der Gesamtbetriebskosten – und damit ein entscheidender Schritt hin zu einer nachhaltigen und zugleich wirtschaftlichen Transportzukunft.

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Indikative Ergebnisse basierend auf Modellannahmen

Dieser Rechner liefert indikative Einsparungsschätzungen für Flotten, die in Depot-Ladeinfrastruktur investieren. Das Modell bildet die Auswirkungen von Depotoptimierung, intelligentem Laden und Energiemanagement über Shells integriertes Ladenetzwerk ab.

Dieses Szenario basiert auf einem Schwerlast-Lkw mit einer jährlichen Fahrleistung von 116.000 km über 5 Jahre, mit 75 % Depotladen und 25 % Unterwegsladen über ein halböffentliches, energieoptimiertes eDepot. Die tatsächlichen Ergebnisse variieren je nach Marktbedingungen und kundenspezifischen Faktoren.

Um den breiteren Rahmen hinter diesen Ergebnissen zu verstehen, erfahren Sie mehr über Shells integriertes Ladenetzwerk.

Falls Sie Fragen haben – oder noch keine Depotlösung im Einsatz ist – kontaktieren Sie uns und wir helfen Ihnen, die richtigen nächsten Schritte zu finden.

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