Darüber hinaus wird der bestehende Busport von sechs auf zwölf Ladepunkte erweitert. Zusätzlich erhält der Havarieplatz in Herne zwei Frontend-Ladegeräte mit Steckladefunktion. Insgesamt verfügt HCR somit über 38 Ladepunkte für die Elektrobusflotte, einschließlich der bereits vorhandenen Ladestationen. Das Bauvorhaben umfasst die Schaffung von 32 neuen Ladepunkten mit flüssigkeitsgekühlten Ladegeräten, jeweils mit einer Ladeleistung von 150 kW. Diese Ladeleistung ist aufgrund der zentralen Lage des Depots ausreichend, um die Fahrzeuge batteriefreundlich und langlebig zu laden. Die Installation von Schnellladepunkten mit höheren Ladeleistungen wird bewusst vermieden, um die Batterien zu schonen und ihre Lebensdauer zu erhöhen.
Neben dem Ausbau der Ladeinfrastruktur wird von SBRS ein neues Last- und Lademanagementsystem bereitgestellt. Dieses System steuert die Verteilung des Stroms auf die Ladepunkte und stellt sicher, dass die maximale Anschlussleistung am Standort nicht überschritten wird. Die geschätzte Bauzeit für das Projekt beträgt etwa ein Jahr.
Wir von der SBRS GmbH freuen uns, einen Beitrag zur Elektrifizierung der Busflotte in Herne zu leisten und die Umwelt durch den Ausbau der Ladeinfrastruktur zu entlasten. Shell strebt an, bis 2050 ein CO₂-neutrales Energieunternehmen zu werden. Eine entscheidende Rolle spielt dabei der Ausbau der Ladeinfrastruktur. Wir investieren bereits intensiv in die Entwicklung von Ladeeinrichtungen an und über die Tankstelle hinaus – sowohl für Pkw als auch zunehmend für Lkw. Mit der Übernahme von SBRS, einem der führenden Anbieter von Ladeinfrastrukturlösungen für gewerbliche Elektrofahrzeuge, einschließlich E-Bussen, bietet Shell nun auch entsprechende Lösungen für den öffentlichen Nahverkehr sowie für den Transport- und Logistiksektor an.