Die Umsetzung war aufgrund der deutlich eingeschränkten Platzverhältnisse am Standort besonders anspruchsvoll. Dennoch konnte das Projekt in enger Zusammenarbeit mit unseren Partnern erfolgreich realisiert werden. Die gesamte Projektlaufzeit, von der Planung bis zur Inbetriebnahme, betrug knapp ein Jahr.
Die größte technische Herausforderung war die Installation von zwei 28 Meter langen Traversen ohne Zwischenstützen auf dem Gelände. Dies erforderte, eine flexible, wöchentliche Planung und eine enge Abstimmung unter allen Beteiligten. Weitere besondere Anforderungen waren die Integration der Ladeinfrastruktur in den laufenden Betrieb, die nur durch enge Koordination mit dem Kunden möglich war, sowie die Genehmigung des Kraneinsatzes unter einer Hochspannungsleitung der Deutschen Bahn. Die Netzanschluss-Thematik wurde durch ein intelligentes Last-Lade-Management gelöst, das dafür sorgt, dass beim gleichzeitigen Laden mehrerer Busse keine extremen Stromspitzen entstehen. Stattdessen wird die verfügbare Leistung gleichmäßig verteilt, um das Stromnetz zu entlasten und einen stabilen Betrieb zu gewährleisten.
Eine wertvolle Erkenntnis aus dem Projekt ist, dass eine detaillierte Tiefbauplanung bereits in der Angebotsphase den Projektverlauf noch effizienter gestalten kann. Dank enger Abstimmung, hoher Flexibilität und großem Einsatz aller Beteiligten konnten wir das Projekt trotzdem erfolgreich und termingerecht umsetzen.
Das Projekt zeichnet sich durch seine komplexen Standortbedingungen aus: beengter Raum, hohe Fahrzeugfluktuation und große Traversen unter einer Hochspannungsleitung. Es leistet einen wichtigen Beitrag zur Elektrifizierung des öffentlichen Verkehrs, indem es CO₂-Emissionen reduziert und durch Lastmanagement eine effiziente Energieverteilung sicherstellt. Bereits jetzt wurden Tiefbaumaßnahmen für eine Erweiterung um bis zu fünf zusätzliche Ladestationen umgesetzt. Zukünftig können weitere Ladepunkte sowohl an den Traversen als auch im Grünstreifen realisiert werden.
Besonders stolz macht uns die Fertigstellung des Projekts, die gute Kommunikation und Zusammenarbeit mit dem Kunden. Ein besonders anspruchsvoller Moment war die präzise Aufstellung der 28 Meter langen Traversen, die höchste Koordination und Teamarbeit erforderte. Umso erfreulicher war das positive Feedback der AOB-Geschäftsführung, das an unser Management weitergegeben wurde, was ein starkes Zeichen für die erfolgreiche Umsetzung des Projekts war. Unser Projektleiter Simon Witt sagte folgendes zu diesem Projekt:
„Nur mit einer engen und klaren Kommunikation zwischen allen Gewerken und Kunden ist es möglich so ein komplexes und anspruchsvolles Projekt umzusetzen.“