02. Juni 2026

HoLa bringt Megawattladen auf die Straße: Erste Eröffnung in Lehre!

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Innovation

 

Das auch: Grafik: Geplante Standorte des HoLa – Projekts entlang der A2

 

 

Mit der heutigen Inbetriebnahme des Standorts in Lehre macht das Forschungsprojekt HoLa – Hochleistungs-Laden im Langstrecken-Lkw-Verkehr – den ersten Schritt hin zur Elektrifizierung des Schwerlastverkehrs in Deutschland. Das Ziel des Projekts, das vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr sowie von der Europäischen Union gefördert wird, ist es, die Praxistauglichkeit und Skalierbarkeit von Hochleistungs-Ladeinfrastruktur für Elektro-Lkw im Fernverkehr zu demonstrieren und weiterzuentwickeln.

Infrastrukturaufbau entlang der A2

Entlang der Autobahn A2 – einer der wichtigsten Verkehrsachsen Deutschlands – entstehen im Rahmen von HoLa insgesamt fünf Ladeinfrastruktur-Standorte. Diese sind speziell auf die Anforderungen des elektrischen Schwerlastverkehrs ausgelegt.

Alle Standorte werden mit CCS-Ladetechnologie (Combined Charging System) ausgestattet, zudem wird an vier Standorten die innovative MCS-Technologie (Megawatt Charging System) implementiert – ein entscheidender Schritt in Richtung schnelles Laden für Elektro-Lkw.

Diese Kombination ermöglicht es, sowohl etablierte als auch zukünftige Ladeverfahren unter realen Bedingungen zu testen und weiterzuentwickeln.

Grafik: Eröffnung am Standort Lehre, 02. Juni. 2026

SBRS übernimmt Schlüsselrolle im Projekt

Die SBRS GmbH ist maßgeblich für die Entwicklung und Umsetzung von drei der fünf Standorte verantwortlich. Dazu zählen die Standorte Hamm, Lehre und Wustermark, die eine zentrale Rolle innerhalb des Gesamtkonzepts einnehmen und gezielt entlang der wichtigen Verkehrsachse positioniert sind.

Insbesondere an den Standorten Lehre und Wustermark arbeitet die SBRS eng mit den Shell Organisationen zusammen, um modernste Ladeinfrastruktur bereitzustellen und innovative Technologiekonzepte in die Praxis zu überführen.

Technologiekompetenz mit klarem Ziel

Ziel der Projektbeteiligten ist es, Megawattladen aus der Theorie in den realen Betrieb zu überführen und unter echten Bedingungen weiter zu optimieren.

Durch die Kombination aus CCS- und MCS-Technologie sowie den realen Einsatz im Betrieb leistet SBRS einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung einer leistungsfähigen und wirtschaftlichen Ladeinfrastruktur für den europäischen Schwerlastverkehr.

Grafik: Eröffnung am Standort Lehre, 02. Juni. 2026

Realbetrieb liefert wichtige Erkenntnisse

Ein zentrales Element des Projekts ist der Einsatz von insgesamt zwölf Elektro-Lkw im regulären Fernverkehr. Acht dieser Fahrzeuge sind mit bewährter CCS-Technologie ausgestattet, während vier weitere Fahrzeuge bereits die zukunftsweisende MCS-Technologie nutzen. Dadurch wird ein direkter Vergleich unterschiedlicher Ladesysteme im Praxisbetrieb ermöglicht.

Diese Fahrzeuge testen die Infrastruktur im täglichen Einsatz und liefern dabei wichtige Daten, insbesondere zur Leistungsfähigkeit der Ladesysteme unter realen Bedingungen, zur Zuverlässigkeit im Dauerbetrieb sowie zur Praxistauglichkeit im Logistikalltag. Dadurch wird sichergestellt, dass die entwickelten Lösungen den realen Anforderungen der Branche standhalten.

Diese Erkenntnisse sind entscheidend, um die nächste Generation von Ladeinfrastruktur effizient und skalierbar weiterzuentwickeln.

Meilenstein: Eröffnung in Lehre (02.06.2026)

Mit der heutigen Eröffnung des Standorts in Lehre wird ein weiterer wichtiger Schritt von der Konzept- und Planungsphase in die reale Anwendung durchgeführt.

Die Eröffnung ist der Beginn des aktiven Betriebs und bringt das Ziel, Megawattladen im Alltag des Fernverkehrs zu etablieren, ein bedeutendes Stück näher.

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