Anfang 2024 hatten SBRS und Zech AG bereits den Auftrag für den Bau des Depots an der Säntisstraße mit 220 Ladepunkten gewonnen. Mit der Vergabe des Stella-Projekts setzt sich die erfolgreiche Geschäftsbeziehung zwischen der BVG und SBRS als Generalunternehmer nun fort.
Bis 2030 plant die BVG, ihre Busflotte gemäß dem Berliner Mobilitätsgesetz und dem aktuellen Verkehrsvertrag mit dem Land Berlin auf lokal emissionsfreie Fahrzeuge umzustellen. Bis Mitte 2027 sollen bis zu 320 elektrische Gelenkbusse beschafft werden, die sowohl im Depot als auch an den Terminalhaltestellen geladen werden können. Die Infrastruktur von SBRS unterstützt die Dekarbonisierung der BVG-Busflotte maßgeblich. „Wir freuen uns, erneut einen aktiven Beitrag zur Elektrifizierung des öffentlichen Nahverkehrs in Berlin leisten zu können“, sagt Andreas Stahl, Geschäftsführer der SBRS GmbH. „Mit unseren schlüsselfertigen Lösungen bieten wir der BVG neben der Ausstattung des Depots an der Säntisstraße nun auch eine zuverlässige und umfassende Infrastruktur für Elektromobilität an den Terminalhaltestellen.“
Mit dem zweiten Großprojekt für SBRS im Jahr 2024 kann die BVG erneut auf einen Partner mit umfassender Erfahrung in Planung und Betrieb solcher Projekte setzen. Der Zuschlag entspricht der Strategie von Shell, unsere Kunden beim nachhaltigen Wachstum ihres Geschäfts zu unterstützen und die Mobilitätswende im Verkehr voranzutreiben.“
Die SBRS GmbH bietet schlüsselfertige Elektromobilitäts-Komplettlösungen für Unternehmen aus den Bereichen öffentlicher Nahverkehr, Transport und Logistik. Die Shell-Tochtergesellschaft verfügt über ein umfassendes Angebot an gewerblichen Ladeleistungen. Die Hybridlösungen der SBRS GmbH und der Shell Business Recharge Solutions Division haben ihre Funktionalität und Zuverlässigkeit bereits in mehr als 70 großen E-Mobilitäts-Infrastrukturprojekten unter Beweis gestellt, darunter der größte Deal Europas für Ladeinfrastruktur im E-Lkw-Segment mit Contargo an 14 deutschen trimodalen Containerterminals. Die Lösungen sind skalierbar und ermöglichen Unternehmen, ihre Elektrofahrzeuge sowohl im eigenen Depot als auch unterwegs an leistungsstarken und hochwertigen Ladepunkten zu laden.
Shell strebt an, bis 2050 ein CO₂-neutrales Energieunternehmen zu werden. Eine entscheidende Rolle spielt dabei der Ausbau der Ladeinfrastruktur. Wir investieren bereits stark in die Entwicklung von Ladeeinrichtungen an und über die Tankstelle hinaus, sowohl für Pkw als auch zunehmend für Lkw. Mit der Übernahme von SBRS, einem der führenden Anbieter von Ladeinfrastrukturlösungen für gewerbliche Elektrofahrzeuge, einschließlich E-Bussen, bietet Shell nun auch entsprechende Lösungen für den öffentlichen Nahverkehr sowie für den Transport- und Logistiksektor an.